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Münchner Maler- und Lackierer-Innung bekennt Farbe


Das "Atelier der Farbe" gewinnt Ideenwettbewerb mit farbenfrohen Kontrasten und modernem Design

Im Frühjahr 2007 führte die Maler- und Lackierer-Innung München einen Ideenwettbewerb durch, um ihr neu entwickeltes Erscheinungsbild kreativ auf der Fassade in der Ungsteiner Straße 27 in München-Giesing umzusetzen. Die unabhängige Jury wählte aus den anonym eingereichten Arbeiten den Entwurf des "Ateliers der Farbe" von Herbol, der die gesamte Jury überzeugte.

Die Grundidee des Gestaltungsentwurfs ist so einfach wie plakativ, erläutert Christine Gottwald vom "Atelier der Farbe": "Die drei großen Gebäudekörper werden in den Farben des Malerwappens Blau/Gelb/Rot dargestellt.

Modern, zeitgemäß und sehr farbenfroh.
 

Neues Wahrzeichen: der bunte Säuleneingang.
Hinzu kommt eine differenzierte farbliche Akzentuierung des Eingangsbereichs: Die flankierenden Stützen werden durch 25 farbliche Jahresringe von variierender Höhe belebt. Die anderen Gebäudestützen im Innenhofbereich sind analog gestaltet." Die lebhafte Farbigkeit fällt direkt ins Auge und unterstreicht den eigenständigen Charakter des Gebäudes.
 
Handwerk beginnt im Kopf
Die Vorderfront des Innungsgebäudes setzt Zeichen durch das programmatische Motto der Innung, das am blauen Gebäudeteil typografisch umgesetzt wird: "Handwerk beginnt im Kopf" ist dort weithin sichtbar zu lesen. Auf dem gelben Architekturelement wurde das klassische Malerwappen und das Münchner Kindl aufgebracht.

Die Maler- und Lackierer-Innung bekennt Farbe und setzt ihr Credo
"Handwerk beginnt im Kopf" typografisch in Szene.
 
Der regional ansässige Meisterbetrieb und Innungsmitglied Heinrich Höpfl setzte den Entwurf mit der Fassadenfarbe Herbol-Herbidur im November 2007 um, einem Hochleistungsfassadenschutz mit hoher Farbtonbeständigkeit, der bis Temperaturen von 0° Celsius verarbeitet werden kann. Für Rudolf Rau, Area-Manager des Farbenproduzenten Akzo Nobel, ist die Münchner Maler- und Lackierer-Innung eine Kaderschmiede des deutschen Handwerks, die jetzt auch ein entsprechendes Äußeres zeigt. "Handwerk beginnt im Kopf" ist ja eine provokante Äußerung, die in dem Entwurf ideal umgesetzt wird. Jetzt weiß man, wer hier zu Hause ist."
 
Feierliche Eröffnung
Am Samstag, den 8. Dezember 2007, besuchten mehr als 300 geladene Gäste die Festveranstaltung der Münchner Innung, bei der die Neugestaltung der Fassade der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Bunt, lebhaft und farbenfroh präsentiert sich das Gebäude, das multifunktional als Verwaltungsgebäude, Berufsbildungszentrum und Internat genutzt wird. Die größte Maler- und Lackierer-Innung in Deutschland mit nahezu 400 Mitgliedsbetrieben bildet jährlich fast 600 Azubis aus. Im Grußwort unterstrich Obermeister Uli Faßnacht, dass das Gebäude ein Ort der Begegnung und der Ausbildung sei. Jetzt habe es auch den notwendigen Signalcharakter: "An unserem Haus geht keiner mehr achtlos vorüber".


Quelle: Herbol Nachrichten 05/2008