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Sichere Farbtöne mit MineralColor


 So bleibt die Fassade licht- und wetterecht
Die Abnahme der Ozonschicht in der Stratosphäre über den Polkappen ("Ozonloch"), die Schadstoffe aus der Atmosphäre ("saurer Regen") und eine allgemeine Klimaerwärmung haben weitreichende Konsequenzen für die aktuelle Fassadeninstandsetzung. Diese veränderten klimatischen Bedingungen stellen höhere Anforderungen an Farbtöne bei Fassadenfarben. Besonders in Hinblick auf die Farbtonstabilität und Wetterechtheit.

 Mineralische Pigmente sind beständiger
Die Dauerhaftigkeit des optischen Eindrucks einer Beschichtung wird maßgeblich durch die verwendeten Pigmente und Bindemittel bestimmt. Licht, Wetter und Schadstoffe greifen Beschichtungen an und führen zu Farbtonveränderungen. Wir alle kennen das Ausbleichen aus dem häuslichen Bereich, wenn Textilien lange der Sonne ausgesetzt werden. Vergleichbares geschieht auch bei Fassaden. Generell werden zwei Kategorien von Farbpigmenten unterschieden: Die organischen Pigmente und die anorganischen Pigmente. Der Vorteil der organischen Pigmente liegt in deren fast unbegrenzter Farbvielfalt. Nachteil: Sie sind meist weniger licht- und wetterbeständig als anorganische Pigmente. Die anorganischen Pigmente haben eine natürliche Rohstoffbasis (z. B. Mineralien). Ihr Nachteil: Sie sind nur begrenzt und nicht in allen Farbtönen verfügbar. Der große Vorzug der anorganischen Pigmente ist aber die Beständigkeit gegen Licht und Wetter.

Bindemittel: Auf die Mischung kommt es an
Neben der Qualität der Pigmente spielt für die Farbtonstabilität von Fassadenfarben auch der Anteil und die Art des Bindemittels eine wichtige Rolle. Die pulverförmigen farbgebenden Pigmente sind sehr feinteilige Stoffe, die im Beschichtungsmedium nicht löslich sind und durch Bindemittel eingebunden werden müssen. Das Bindemittel fixiert die Pigmentteilchen und bildet zusammen mit Füllstoffen und Additiven den Beschichtungsfilm. Wetter und UV-Licht bauen die Beschichtung mit dem Bindemittel langsam ab. Die Beschichtung wittert ab, die Farbpigmente werden freigelegt und möglicherweise "ausgewaschen". Die Folge können starke Farbtonveränderungen sein. Von daher kommt es bei Tönungen auch immer auf die gelungene Mischung von Pigment und Bindemittel an, wobei ein hoher Bindemittelanteil eine größere Farbtonstabilität ermöglicht. Dies ist mit dem innovativen Tönsystem MineralColor gelungen. Für jeden Maler bedeutet das zukunftssichere, langlebige Farbtöne bei der Fassadeninstandsetzung.



Quelle: Herbol Infoplus 07/2005